Isabella Kramer

Wenn es mir nicht so gut geht (manchmal auch wenn ich glücklich bin), lese ich Texte. Lyrik, keine Prosa. Gedichte, keine Geschichten. Isabellas Blog ist fast immer dabei, weil er mich magisch anzieht. Inzwischen weiß ich auch, warum das so ist.

Ich erfasse Gedichte über einzelne Worte. Beim Lesen entstehen in meinem Kopf Bilder. Isabella hat eine sehr bildhafte Sprache, die ich gut verstehe und – schön finde. Verstärkt wird diese Art meiner Wahrnehmung durch das phantastische Layout ihres Blogs. Wer ihren ART-Blog besucht (siehe den Link unten), versteht auch, warum das so ist.

Ich habe Freude am Lesen und Schauen ihrer Werke. Das nährt meine Sehnsucht, die dann ihren Weg geht – meinen eigenen Weg.

Dann ist da auch Respekt. Bewunderung für eine Künstlerin, die so vielfältige Begabungen hat. All die Jahre, die wir uns kennen, hat ihre Kreativität nicht nachgelassen.

<JZ>

Was Isabella über sich sagt:
„Das Glück ist ein Wie, kein Was, ein Talent, kein Objekt.“
Hermann Hesse
(Aus „Gesammelte Briefe“, Bd. I, S. 84)

vorrat

in nachtfäden
habe ich mich
versponnen

dunkellicht streicht
tröstende töne
auf die stirn

kommt der tag
füll ich das salz
in töpfchen

brauche es
zum leben

Salzige Erkenntnis

Meereswind im Haar,
den Sand, die Muscheln,
Wellen, Sonne tief
und hautnah spüren.
Augen trinken satt
am Blau in allen Tönen.
Horizont, so weit, dass nur
die Wolken ihren Kurs
am Wind noch wissen.
Möwenrufe, Echo –
wild und frei.
Schafgetupfte Deiche
und dahinter immer
endlos geht der Blick.
Raps erglüht in
tausend goldenen Flächen.
All das fühlen, sehen
riechen können,
wissen –
ich bin Teil des Lebens
und des Schönen.

der plan

blaue pigmente reiben der stille lauschen mit den katzen sich die sonnenflecken teilen wo das dunkel der welt nicht hinreicht ein zwei verse schreiben vielleicht oder einfach nur über die leise wogenden felder schauen mich zum meer träumen dich spüren vermissen und sicher sein im hier – blaue pigmente reiben der stille lauschen ….

wortfarben

ja, keine einzige silbe
könnte die perlen
des herbstes malen
tropfen, die stille
ein echo im nebelland
müde die töne
müder die tage
und doch im fallen
ein leises lachen
perlend ins grau


Hier findet ihr Isabellas Lyrik-Blog
Veredit-iertes

Aber sie schreibt nicht nur Texte. Schaut einfach selbst.
veredit-art

Und dann hat sie noch einen Gedichtband gemacht, den ich immer einmal wieder aus dem Regal ziehe.
gedichte weniger bis meer – veredit-iertes


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